Die Rolle des federal district court judge im Verhältnis zu den Parteien : dargestellt anhand exemplar. ausgewählter Befugnisse.
von / Schriften zum internationalen Recht ; Bd. 35

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Buchbeschreibung
Berlin : Duncker und Humblot, 1986.
Broschur. 101 S. ; 24 cm
ISBN-10: 3428059743 (3-428-05974-3)
ISBN-13: 9783428059744 (978-3-428-05974-4)
Mängelexemplar-Kennzeichnung auf unterem Seitenschnitt, sonst sehr guter Zustand. „Die Zivilrechtspflege spielt im Leben und in der Kultur einer zivilisierten Gesellschaft eine Rolle von entscheidender Bedeutung. ... Sie bildet das Zentrum des Rechts, und die Qualität eines Rechtswesens, Prüfstein einer gesitteten Gesellschaft, hängt erheblich von den Vorkehrungen ab, die für seine Pflege getroffen werden.“ Es soll und kann nicht Ziel dieser Arbeit sein, die Qualität eines fremden Rechtssystems zu überprüfen, sondern darzustellen, wie ein Staat mit völlig anderer Rechtstradition verfährt, um „justice between man and man“ zu gewährleisten. Ein ganzes Rechtssystem umfassend in der nötigen Tiefe zu behandeln, birgt die Gefahr der Uferlosigkeit in sich. Ich beschränke mich deswegen auf die Untersuchung eines wesentlichen Elements im Zivilprozeß der amerikanischen Bundesgerichte. In den USA bestehen zwei Gerichtssysteme nebeneinander: Die von jedem Gliedstaat geschaffenen Gerichte (State Courts) und die vom Bund errichteten Federal Courts.3 Die vor den Bundesgerichten geltende Zivilverfahrensordnung (Federal Rules of Civil Procedure) wirkt sich stark auf die einzelnen (Teil-)Staaten aus; etwa die Hälfte verwenden ein mit dem Bundesverfahren weitgehend inhaltsgleiches Verfahrens-Sicht, einige weitere werden erheblich vom Bund beeinflußt. Ein Einheitsverfahren besteht dennoch (derzeit) nicht. Es gibt kleine, wenn auch hin und wieder wesentliche Unterschiede in den verschiedenen Verfahren. Verstärkt werden diese noch durch die in den einzelnen Senaten herrschenden — von Staat zu Staat wieder höchst unterschielichen — Methoden, die Richter für ihr Amt auszuwählen. Das Trennende ist insgesamt gesehen jedoch sehr viel geringer als das Gemeinsame. Es liegt daher nahe, sich exemplarisch mit den Verfahrensregeln der Bundesgerichte zu beschäftigen. Herausgreifen und umfassend erörtern möchte ich einen Verfahrensaspekt, der auch das System als ganzes beleuchten kann: Die Rolle des Richters, dargestellt und überprüft an den ihm eingeräumten Befugnissen — die dem Prozeß zugrundeliegenden Tatsachen aufzuklären, — auf die Prozeßführung der Parteien durch Hinweise auf rechtlich oder tatsächlich Erhebliches einzuwirken, -— während des Verfahrens Vergleichsgespräche anzuregen oder selbst mit den Parteien zu führen. Oder in der anglo-amerikanischen Terminologie: Active judge or um-pire, welche Rolle kommt dem Richter im Zivilverfahren zu? In der amerikanischen Rechtswelt sind Vorstellungen weit verbreitet, wonach zwischen dem in den USA herrschenden Verfahren, dem sogenannten (anglo-amerikanischen) ,adversary System' einerseits, und dem festlands-europäischen ,Continental System' andererseits, in Bewußtsein und Auffassung Welten liegen. Ein Zitat von Wigmore ist bezeichnend: „Our System Stands in emphatic contrast to the Continental system. Nothing is more enlightning than the history of the rise and development of the inquisitorial System, which now dominates on the Continent.“ Hie ,inquisitorial System', da der sich frei entfaltende Rechtsstreit der Parteien. Als wesentliche Merkmale des adversary-Verfahrens sieht die klassische Auffassung — die Herrschaft der Parteien über das Verfahren und — damit korrespondierend eine passive Rolle des Richters, der ; als Schiedsrichter in einem Zweikampf fungiert und der von si± ohne von den Parteien dazu aufgerufen zu sein, keine verfahrenslenkenden Maßnahmen ergreift. (aus der Einführung) ISBN 9783428059744
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